Coronavirus-Was Krebspatienten beachten sollten

Quelle: https://www.krebshilfe.net

Coronavirus: Was Krebspatienten beachten sollten

 28.04.2020

Was Krebspatienten rund um das Corona-Virus (COVID-19) nun beachten sollten, lesen Sie hier.

Empfehlung des BMSGPK zur Erstellung einer individuellen COVID19 Risikoanalyse bezüglich eines schweren Krankheitsverlaufs

Die folgenden Fragestellungen unterstützen die Beurteilung des individuellen Risikos1 von Patientinnen und Patienten, die im Arbeitsprozess stehen. Zu bedenken gilt es, dass Männer generell ein höheres Risiko haben, schwer an COVID-19 zu erkranken. Die untenstehenden Erkrankungen sind nicht vollzählig und abschließend, eine Einzelfallentscheidung ist jedenfalls notwendig.

Anhand dieser Liste kann ein Risiko-Attest, in dem keine Diagnosen enthalten sind, erstellt werden. Dieses Attest können Betroffene ihrem Arbeitgeber vorlegen, um verstärkten Schutz am Arbeitsplatz, Home Office oder eine Freistellung zu erreichen. Wer aufgrund der Medikationsliste der Sozialversicherungen als Teil der Risikogruppe identifiziert wird, wird durch die Sozialversicherung rechtzeitig zum Inkrafttreten der Empfehlung per Brief informiert.

‚Empfehlung des BMSGPK zur Erstellung einer individuellen COVID19 Risikoanalyse bezüglich eines schweren Krankheitsverlaufs‘ hier zum Download!

 

Empfehlungen für Krebspatienten

Krebspatienten, deren Abwehrsystem durch die Verabreichung bestimmter Medikamente geschwächt ist, müssen vor Infektionen besonders geschützt werden. Zu diesen Medikamenten gehören beispielsweise Zytostatika und Immunsuppressiva. KrebspatientInnen sollten daher die empfohlenen Hygienemaßnahmen hinsichtlich des Coronavirus SARS-CoV-2 beachten.

Die Erreger des Coronavirus werden sowohl durch direkten und indirekten Kontakt als auch durch Tröpfchen aus den Atemwegen übertragen. Infektiöse Tröpfchen werden z. B. beim Husten und Niesen freigesetzt und bis zu 1,5 m weit verbreitet. Vor Tröpfcheninfektionen kann man sich ausser durch Händehygiene und Desinfektion verunreinigter Gegenstände auch durch den Gebrauch eines Mund-Schutzes schützen.

Die erforderlichen Hygiene-Maßnahmen entnehmen Sie der Website des Gesundheitsministeriums.

Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus

Schutzmaßnahme Atemhygiene

Coronavirus: Hotline

 

Wie reagieren Krebspatienten auf das Virus?

Derzeit gibt es kaum Informationen aus Fallberichten, wie Krebspatientinnen und Krebspatienten auf einen Kontakt mit dem Virus reagieren. Es ist davon auszugehen, dass Menschen, deren Immunsystem geschwächt ist (Immunsuppression), schneller und möglicherweise auch schwerer erkranken als Gesunde. Krebspatienten können aus verschiedenen Gründen ein schwaches Immunsystem haben, darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und medizinische Onkologie (DGHO) hin: Erkrankung an einer Leukämie oder einem Lymphom, wenig weiße Blutkörperchen im Blut (Leukozytopenie), wenig Antikörper im Blut (niedrige Immunglobulinwerte), langfristige Einnahme von Medikamenten, die das Immunsystem unterdrücken (zum Beispiel Steroide), Transplantation körperfremder Stammzellen oder andere zelluläre Therapien (zum Beispiel eine CAR-T-Zell-Therapie).

(Quelle: Deutscher Krebsinformationsdienst)

 

Verschieben oder Aussetzen einer Krebstherapie?

Generell gilt, dass zum jetzigen Zeitpunkt in den meisten Fällen die effektive Behandlung der Krebserkrankung für das Überleben der Patienten wichtiger ist als übertriebene Vorsichtsmaßnahmen im Sinne unnötiger Unterbrechungen oder Verschiebungen. Vor diesem Hintergrund sollte auch noch einmal betont werden, dass Patienten, deren Erkrankung durch eine bestimmte Therapie kontrolliert ist, meistens weniger Infektionen erleiden als Patienten, die nicht effektiv behandelt sind. Außerdem kann ein unnötiges Absetzen gut eingestellter Medikamente Patienten durch unerwünschte Ereignisse gefährden.

Da COVID-19 einen ähnlichen Verlauf wie eine Hypersensitivitätspneumonie haben kann, sollte man bei Medikamenten, die diese Nebenwirkung ebenfalls verursachen können (z.B. Checkpoint-Inhibitoren), besondere Vorsicht walten lassen.

(Quelle: Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie)

 

Weitere Informationen zum Thema Coronavirus und Krebs

Selpers hat Fragen und Antworten für Menschen mit einer Krebserkrankung aus verschiedenen vertrauenswürdigen Quellen zusammengestellt. Diese Fragen werden laufend erweitert. Wie Sie sich als KrebspatientIn schützen können, erfahren Sie, indem Sie auf die dort angeführten Fragen klicken.

Da sich der Wissensstand momentan laufend ändert, bitten wir Sie auch in diesem Zusammenhang sich laufend über die Internetpräsenz von offiziellen Stellen in Ihrer Region über die aktuelle Situation zu informieren.

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Rettung bei Bauchspeicheldrüsenkrebs in Sicht ?

Quelle: www.gelbe-liste.de

Rettung bei Pankreaskrebs in Sicht?

In Deutschland erkranken rund 17.000 Menschen an Bauchspeicheldrüsenkrebs pro Jahr. Aufgrund der ungünstigen Prognose versterben auch fast ebenso viele Personen an Pankreaskarzinomen. Forschern ist es nun gelungen ein neues Target zu identifizieren, dessen Hemmung über ein kleines Peptid das Tumorvolumen in vitro drastisch reduzieren konnte.

Pankreas Bauchspeicheldrüse

In frühen Stadien verursachen bösartige Neubildungen der Bauchspeicheldrüse meist keine oder nur unspezifische Symptome, sodass der Tumor oft zu spät diagnostiziert wird. Die relative 5-Jahres-Überlebensrate ist ausgesprochen ungünstig und liegt in Deutschland bei 9 bis 10 Prozent. Gegenwärtig reichen die verfügbaren Therapien nicht aus, um das Wachstum von Bauchspeicheldrüsenkrebs zu stoppen. Ein neues Arzneimittel könnte nun die Wirkung einer Chemotherapie auf Bauchspeicheldrüsenkrebs verstärken.

Hindernisse der Pankreaskarzinom-Therapie

Bauchspeicheldrüsenkrebs zählt zu den Krebserkrankungen mit der schlechtesten Überlebensrate. Nach der oft späten Diagnose sterben die meisten Patienten innerhalb von 3 bis 4 Monaten. In vielen Fällen ist eine Operation zur Entfernung des Tumors nicht mehr möglich, da die Gefahr zu groß ist andere lebenswichtige Organe zu beschädigen. Eine Chemotherapie mit Gemcitabin ist häufig nicht erfolgreich, da die Tumorzellen von Fibroblasten und einem faserigen Matrixnetzwerk, dem so genannten desmoplastischen Stroma, umgeben sind, das viel größer sein kann, als die Tumorzellen selbst. Es verhindert, dass die Chemotherapie den Tumor erreichen kann und stellt eines der Haupthindernisse in der Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs dar.

Wissenschaftler der Universität Twente haben nun herausgefunden, welcher Teil des Stromas beim duktalen Adenokarzinom des Pankreas am besten angegriffen werden kann und welche Substanz hierfür geeignet sein könnte.

ITGA5 als neues Target

Da das desmoplastische Stroma Grund für aggressives Tumorwachstum, Metastasenbildung und Resistenzen gegenüber Arzneimitteltherapien ist, rückte dieses bei der Suche nach neuen Targets innerhalb der Pankreaskarzinomtherapie in den Vordergrund. Das Pankreastumor-Stroma besteht aus nicht-malignen Zellen wie krebsassoziierten Fibroblasten (CAFs), Immunzellen, Gefäßen und einem Netzwerk extrazellulärer Matrix (ECM), die bidirektional mit Tumorzellen interagieren.

CAFs sind Schlüsseleffektorzellen im Stroma, die ECM-Moleküle wie Kollagen, Fibronektin und Laminin produzieren und verschiedene Zytokine und Wachstumsfaktoren ausscheiden, die insgesamt das Tumorwachstum, die Angiogenese, die Invasion und Metastasierung stimulieren. In einer Studie, welche in Science Advances im September veröffentlicht wurde, zeigen Jai Prakash und sein Team die Bedeutung von Integrin alpha 5 (ITGA5) als neues Target für das Tumorstroma auf. Integrine sind heterodimere Transmembranrezeptoren, die aus α- und β-Untereinheiten bestehen. Sie vermitteln als Zelladhäsionsrezeptoren Zell-Zell- sowie Zell-ECM-Wechselwirkungen und spielen eine bedeutende Rolle bei der Signalübertragung.

Es wurde gezeigt, dass ITGA5 in stromalen CAFs in klinischen Proben von Pankreaskrebs überexprimiert war und entscheidend für die Überlebensrate von Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs ist. Das Team untersuchte Tumorgewebe von ca. 140 Patienten und konnte mit umfangreichen biologischen Experimenten nachweisen, dass ein Angriff auf ITGA5 das Stroma reduzieren und einen besseren Zugang zum Tumor ermöglichen würde.

Reduktion des Tumorvolumens um 80 Prozent

Die Forscher entdeckten nach aufwändigen Screening-Arbeiten eine kurze Sequenz von sieben Aminosäuren, die in einem großen Protein unseres Körpers namens Fibronectin mit über 1000 Aminosäuren versteckt ist. Diese Sequenz wird als AV3-Peptid bezeichnet und erwies sich als der beste Kandidat für die Blockierung von ITGA5. Erste Tests mit Tumorgewebe und Stroma zeigten, dass das Tumorvolumen nach Zugabe von AV3 und Gemcitabin verringert werden konnte. Tests mit einem in eine Maus eingeführten menschlichen Tumor zeigten eine Verringerung des Tumorvolumens um bis zu 80 Prozent. Eine derartige Größenreduktion des Tumors könnte bereits den Weg für eine Operation ebnen und laut Jai Prakash könnten höhere Dosen von AV3 mit Zytostatika sogar den Tumor als Ganzes entfernen.

First-in-Human-Studie bereits 2021?

Bevor das Peptid an Menschen getestet werden kann, muss sich AV3 strengen Sicherheits- und Wirksamkeitsprüfungen in präklinischen Studien unterziehen. Bis jetzt gibt es keine Anzeichen von Toxizität. Nachdem sich AV3 als sicher erwiesen hat, wird es ein Zulassungsverfahren geben, gefolgt von klinischen Studien, bei denen sowohl AV3 als auch Zytostatika eingesetzt werden. Jai Prakash patentierte das Peptid und gründete mit Unterstützung des Niederländischen Forschungsrats (NWO-TTW) und der EU ein Unternehmen namens ScarTec Therapeutics. ScarTec sucht aktiv nach Investitionen für die Entwicklung dieses Peptids. Laut Jai Prakash wird 2021 mit der ersten In-Man-Studie gerechnet, wenn die erforderlichen Investitionen erfolgreich waren.

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Urintest zur Erkennung von Bauchspeicheldrüsenkrebs

Quelle: www.t-online.de

Rund 18.000 Menschen erkranken in Deutschland jährlich an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Die Prognose ist schlecht: Etwa 90 Prozent sterben an dem Tumor. Doch die Forschung kommt voran.

Ein Urintest soll künftig helfen, eine der tödlichsten Krebserkrankungen im Frühstadium zu diagnostizieren: Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskrebs) ist bislang schwer zu erkennen und verläuft fast immer tödlich.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) leben fünf Jahre nach der Diagnose unter zehn Prozent der Betroffenen. Das sei zum Teil auf eine späte Diagnose zurückzuführen – mehr als 85 Prozent der Patienten werden zu spät für eine Operation diagnostiziert, was ihre Behandlungsmöglichkeiten einschränkt.

Urintest zeigt Pankreaskrebs in frühem Stadium

Forscher vom Barts Cancer Institute der Queen Mary Universität in London haben den weltweit ersten Urintest entwickelt, der in der Lage sein soll, Warnzeichen der Krebserkrankung im Frühstadium zu erkennen. Darüber berichtete bereits 2015 das „Ärzteblatt“. Nun wird dieser Test in die klinische Erprobung gehen. „Wir arbeiten seit über zehn Jahren an dieser Biomarker-Forschung und ich freue mich, dieses Stadium zu erreichen“, sagte Professorin Tatjana Crnogorac-Jurcevic.

Sie fügte hinzu: „Wenn wir Bauchspeicheldrüsenkrebs erkennen können, wenn er noch operabel ist und wenn die Tumore klein sind und sich noch nicht auf andere Organe ausbreiten, könnten wir einen signifikanten Einfluss auf das Überleben der Patienten haben“. Die Fünf-Jahres-Überlebensrate der Patienten könnte den Forschern zufolge von fünf auf 60 Prozent erhöht werden.

So funktioniert der Test

Der Test funktioniert durch die Messung von drei spezifischen Proteinen im Urin, die von Professorin Crnogorac-Jurcevic als Biomarker für Bauchspeicheldrüsenkrebs im Frühstadium identifiziert wurden.

Die Biomarker werden nun in einer vier Jahre andauernden und 1,6 Millionen Pfund (1,8 Millionen Euro) teuren klinischen Studie mit mehr als 3.000 Menschen getestet. Finanziert wird sie von der medizinischen Forschungsorganisation Pancreatic Cancer Research Fund (PCRF). Wenn sich die Genauigkeit des Tests dabei bestätigt, soll ein standardisierter Urintest entwickelt werden, den Ärzte zur Krebsdiagnose verwenden können.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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Bauchspeicheldrüsenkrebs- genetisches Risiko

Quelle: https://www.uksh.de/

Genetische Risikofaktoren für eine Bauchspeichelerkrankung

Die hereditäre Pankreatitis (PRSS1 Mutationen)

Seit 1996 ist eine vererbbare Formen der chronischen Bauchspeicheldrüsen-entzündung bekannt, wobei eine Familie in West-Kentucky nicht unerheblichen Anteil an der Entdeckung hatte. In weiten Teilen Kentuckys war die chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung nur als „Slone´s disease“ bekannt, da bei der über 700 Familienmitgliedern umfassenden Familie viele bereits im Jugendalter an einer Bauchspeicheldrüsenerkrankung litten. 1996 wurde im Rahmen einer Familienfeier bei 70 Familienmitgliedern eine Blutprobe zur DNA Untersuchung abgenommen und die entsprechenden Genmutationen im kationischen Trypsinogen (PRSS1) identifiziert. Diese Mutationen führen zu einer verstärkten Enzymaktivität des Trypsin, einem der Haupt-Verdauungsenzyme der Bauchspeicheldrüse.

Diese Veränderung steigert das Risiko einer „Pankreasselbstverdauung“.
Heute gelten Kriterien wie eine ungeklärte Bauchspeicheldrüsenerkrankung mit frühem Krankheitsbeginn bei mehreren Familienmitgliedern als gutes Indiz, um eine genetische Untersuchung mit Verdacht auf eine hereditäre Pankreatitis durchzuführen.

Weitere genetische Risikofaktoren für eine Bauchspeichelerkrankung

(SPINK1 und CFTR Mutationen)

Seit der Entdeckung der PRSS1 Mutationen sind weitere Gene als Auslöser und Risikofaktoren für eine Bauchspeicheldrüsenentzündung identifiziert worden. Dabei handelt es sich um Mutationen in einem natürlichen Gegenspieler und Schutzfaktor der Bauchspeicheldrüse, dem Proteinaseinhibitor Typ Kazal 1 (SPINK1) sowie dem Cystischen Fibrose Gen (CFTR), das einen normalen Pankreasekretabfluss unterstützt. N34S SPINK1 Mutationen werden häufig bei Patienten mit so genannter idiopathischer Pankreatitis (keine Familienanamnese und keine andere Ursache für eine Pankreatitis), tropischer Pankreatitis oder auch Patienten mit chronischer Pankreatitis anderer Genese als möglicher zusätzlicher Risikofaktor identifiziert. Das gleiche gilt für CFTR Mutationen (insgesamt sind bereits über 1500 bekannt) die durch ein zähes Pankreassekret und dem damit verbundenen gestörten Abfluss zu einer innerpankreatischen Selbstverdauung führen können.

Untersuchungsprogramm im Pankreaszentrum
am UKSH Campus Kiel

Eine Untersuchung auf vererbbare Mutationen ist sinnvoll nach Ausschluss häufiger Ursachen wie Gallensteinleiden, Alkoholmissbrauch oder Pankreatitis auslösenden Medikamenten. Zudem ist eine genaue Erfragung der Familiengeschichte von großer Bedeutung und kann einen möglichen Verdacht erhärten. Die Untersuchung auf eine vererbbare Mutation ist einfach und erfolgt im Blut des Patienten. Für diese genetische Analyse wird der Patient aufgeklärt und muss sein schriftliches Einverständnis geben.

Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs

Neben der unmittelbaren Bedeutung für den Patienten mit einer chronischen Bauchspeicheldrüsenerkrankung, der häufig unter dem Vorurteil des Alkoholismus oder des „Selbstverschuldens“ leiden muss, ergibt sich die klinische Bedeutung aus dem Wissen von nun 20 Jahren klinischer Forschung.

Dabei konnte gezeigt werden, dass das Pankreaskrebsrisiko für Patienten mit den häufigen PRSS1 Mutationen (N29I und R122H) deutlich erhöht ist und mit dem Lebensalter weiter ansteigt (Kumulatives Risiko bis zum 70 Lebensjahr ca. 40%). Insbesondere diese Patienten profitieren daher von einer engen Anbindung an ein Zentrum, in dem die entsprechende diagnostische und chirurgische Expertise besteht.

Im Pankreaszentrum am UKSH, Campus Kiel werden Patienten mit vererbbaren Bauchspeicheldrüsenerkrankungen interdisziplinär betreut und ein individueller Diagnostik- und Therapieplan erstellt. Im Falle der Notwendigkeit einer Operation können insbesondere bei hereditärer chronischer Pankreatitis maßgeschneiderte organerhaltende Eingriffe an der Bauchspeicheldrüse durchgeführt werden, mit dem Ziel einen insulinpflichtigen Diabetes mellitus zu verhindern.

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Arzt rettet Frau mit seltener Krebserkrankung

Auf meiner Website habe ich ja bereits meinen Chirurgen, Prof. Dr. Birth mehrfach in Verbindung mit einer Krebserkrankung und deren Behandlung erwähnt. Hier ein weiterer Beitrag, in welchem ihr lesen könnt, was für ein hervorragender Experte dieser Chirurg ist. Auch ist dies ein weiterer Beweis dafür, dass sich eine Suche nach einer entsprechenden Klinik lohnt.

 

Quelle: https://www.ostsee-zeitung.de/

Mandy Rosengrün aus Greifswald hatte einen extrem aggressiven Tumor in der Leber, der von Professor Matthias Birth vom Helios Hanseklinikum in Stralsund entfernt wurde.

 

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Stralsund/Greifswald

Mandy Rosengrün hat gerade die schrecklichste Achterbahnfahrt ihres Lebens hinter sich. Nach der Schockdiagnose „Leberkrebs“ hieß es, dass sie bald sterben würde, der Greifswalderin blieben nur noch wenige Monate. Eine Operation komme bei dieser komplizierten Art der Erkrankung nicht infrage, sei zu riskant, erklärte ihr ein Arzt eines großen Krankenhauses der Region, dessen Name hier nicht genannt werden soll. Ein Todesurteil. Doch heute, wenige Wochen später, haben sich die Vorzeichen komplett verändert. Die 44-Jährige sitzt in einem Zimmer des Helios Hanseklinikums in Stralsund. Sie sieht matt aus, aber glücklich. Die Narbe von der Operation auf dem Bauch ist schon recht gut verheilt. Mandy Rosengrün hat doch noch eine Chance bekommen.

Der Fall der Greifswalderin, die sich selbst an die OZ gewandt hat, ist exemplarisch in mehrerer Hinsicht. Er zeigt zum einen, wie spezialisiert die Medizin geworden ist. Es gibt kein Krankenhaus, das alles auf Spitzenniveau kann und sei es noch so hochdekoriert. Zum anderen zeigt er, wie wichtig es für Patienten ist, sich im Zweifel eine zweite Meinung einzuholen. Manchmal entscheidet das über Leben und Tod.

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„Das ist absolute Highend-Chirurgie“

Gegenüber von Mandy Rosengrün sitzt Professor Matthias Birth (53) , Experte für Leber- und Bauchspeicheldrüsentumore sowie ärztlicher Direktor am Hanseklinikum. Er war überzeugt, dass eine Operation gelingen könne – und behielt Recht damit. „Wenn neben der Leber auch die großen Blutgefäße vom Krebs betroffen sind und während der Tumor-OP unter Verwendung einer Herz-Lungen-Maschine ersetzt werden müssen, befindet man sich im Bereich der absoluten Highend-Chirurgie. Es gibt bundesweit nicht viele Kliniken, die so einen Eingriff machen“, sagt Birth. Es sei deshalb enorm wichtig, ob ein Arzt sage: „Das kann man nicht“ oder „wir können es nicht“ – aber jemand anderes vielleicht schon. In der Regel bestätigt er die Meinung des ersten Arztes. Doch es gibt eben auch Fälle wie den von Mandy Rosengrün.

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App für Tumorbetroffene

Für alles gibt es heutztage eine App. So auch für Bauchspeicheldrüsenkrebs Betroffene. Auf der Website www.mitmika.de wird eine solche App vorgestellt. Ich finde diese Sache ziemlich interessant. Wer also Interesse hat- hier der Link.
www.mitmika.de

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Auch eine Geschichte die Hoffnung macht

Quelle: www.klinikum-bochum.de

Ein neues Leben hat längst begonnen

So viel Glück und Kraft wie Rolf Zimmermann (73) haben nicht alle Menschen, die an Krebs erkranken. Er ist ein Vorzeigepatient. Für ihn Grund genug, mit seiner Geschichte anderen Mut zu machen.

Warum ausgerechnet ich? „Diese Frage habe ich mir nie gestellt“, sagt Rolf Zimmermann, der 2008 an Pankreas-Krebs erkrankte, dem gefährlichsten Krebs überhaupt. Gerade einmal zwei Monate zuvor war seine erste Ehefrau, mit der er 36 Jahre verheiratet gewesen war, auch an einer Krebserkrankung gestorben. Stattdessen habe ich mir gesagt: „Nun also auch du.“ Es war schlimm damals. „Ich hab‘ zunächst gedacht, das ist jetzt dein Todesurteil. Warum sollst ausgerechnet du zu den zwei Prozent gehören, die diesen Krebs längerfristig überleben?“ So niedrig war die Überlebensrate damals.

Heute, elf Jahre nach der Diagnose, gilt der in Dorsten wohnende ehemalige Bergbau-Ingenieur als eine Art Vorzeigepatient. Wacher Blick, gesunde Haut und voller Ziele. Aber so einfach war es lange Zeit nicht. Der Heilungsprozess verlief keineswegs nur schnurgerade nach oben, sondern mit zahlreichen Rückschlägen. Auch Metastasen in der Leber und eine dann folgende zweite OP durch Prof. Uhl im St.Josef-Hospital Bochum – die Pankreas-Resektion mit gleichzeitiger Entfernung von Milz und Gallenblase hatte noch in Blankenstein stattgefunden – blieben ihm nicht erspart.

Gar nicht zu reden von den Chemotherapien und einer Kombination aus Chemo-und Antikörpertherapie, die anfangs ebenfalls erhebliche Spuren hinterließen. Durch die Entfernung des Pankreasschwanzes, in dem das Insulin produziert wird, muss Rolf Zimmermann mehrmals täglich den Blutzuckerspiegel messen und Insulin spritzen. Das erfordert viel Selbstdisziplin, einschließlich des Kampfes um die Pfunde.

Dass er es dennoch geschafft hat, schreibt der 73-Jährige neben den Ärzten und dem gesamten OP-und Pflegeteam, denen er unendlich dankbar ist, in erster Linie seinem privaten Umfeld zu. Insbesondere seiner zweiten Ehefrau, die ihm ein neues Glück gebracht hat, aber auch seinen Söhnen und Enkeln, von denen es mittlerweile sechs gibt. Der christliche Glaube kam auch dazu. Die Familie jedenfalls war und ist der Anker schlechthin: „Eine psychosoziale Betreuung brauchte ich nicht, ich weiß auch gar nicht was das ist.“

Auch habe er die Ärzte nie gefragt, wie lange er noch zu leben habe. „Zum einen kannte ich die Statistiken über die Lebenserwartung ja selbst, zu anderen stürzt man einen Arzt mit dieser Frage auch in Gewissensnöte. Sich da festzulegen, halte ich für extrem schwer.“ Viel wichtiger war für ihn die Aufarbeitung der Krankheit im eigenen sozialen Umfeld. Am besten natürlich mit der eigenen Familie: „Sie gibt einem emotional so viel!“

Und heute? Selbst im Rentnerdasein bleibt wenig Zeit. „Gebraucht zu werden, das ist ein Glücksgefühl. Pro Woche gehen schon mal zwei Tage für die Enkel drauf“, sagt Rolf Zimmermann. Und der Rest ist gut gefüllt. Zum Beispiel mit Reisen. „Mit 66 Jahren bin ich die Route 66 in den USA gefahren“, lacht er. Hinzu kommen Sport, politische oder kulturelle Aktivitäten, vom Theater-Abo in Marl bis hin zu Kabarett-Besuchen in Dorsten. Außerdem geht er regelmäßig zu den Heimspielen von Schalke 04. In der Nordkurve, da, wo die treuesten aller Fans stehen.

Der Krebs, ist er vergessen? So ganz sicher nicht. Aber für Rolf Zimmermann hat längst ein neues Leben begonnen. Prall gefüllt.

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S-3 Leitlinie zum exokrinen Pankreaskarzinom

Quelle: https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/pankreaskarzinom/

S 3 Leitlinien
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Warum die Bauchspeichelrüsenkrebs schwer erkennbar ?

Quelle: https://www.hna.

Bauchspeicheldrüsenkrebs: Deshalb ist er so unauffällig und heimtückisch

28.02.18 16:27

Grafik zeigt die Lage und den Aufbau von Leber, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse.
Ein wichtiges Stoffwechselorgan: Die Bauchspeicheldrüse liegt im Oberbauch zwischen Magen, Milz und Leber. Die von ihr gebildeten Verdauungsenzyme werden in den Zwölffingerdarm abgegeben.© picture-alliance / dpa

Kassel. Eine der gefährlichsten Tumorarten: Der Bauchspeicheldrüsenkrebs gilt als besonders heimtückisch. Das Pankreaskarzinom kann nur im Frühstadium geheilt werden. Ein Kasseler Arzt klärt auf.

Allerdings wird der Tumor meist erst in einer weit fortgeschrittenen Phase entdeckt. 

Daher endet diese Krebserkrankung laut Prof. Dr. Jürgen Faß, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Klinikum Kassel, noch immer häufig tödlich. Faß ist ein Mitbegründer des Darm- und Pankreaskarzinomzentrums. Er beantwortet die wichtigsten Fragen rund um diese gefährliche Erkrankung.

Wie gefährlich ist Bauchspeicheldrüsenkrebs?

„Die Heilungschancen haben sich in den vergangenen Jahren etwas verbessert, dennoch rangiert Bauchspeicheldrüsenkrebs unter den Krebstodesursachen an vierter Stelle“, sagt Faß, Leiter des Darm- und Pankreaskarzinomzentrums. In Deutschland erkranken nach seinen Angaben jährlich etwa 15.000 Menschen daran.

Warum wird Bauchspeicheldrüsenkrebs oft spät erkannt?

„Die Bauchspeicheldrüse ist relativ lang. Sitzt der Tumor im sogenannten Körper- oder Schwanzbereich des Stoffwechselorgans, verursacht er erst relativ spät Symptome wie unklare Schmerzen im Oberbauch beziehungsweise Rücken, Gewichtsabnahme oder Diabetes“, erläutert Fass. Werde das Pankreaskarzinom erst dann erkannt, hätten sich oft schon Metastasen gebildet.

Bauchspeicheldrüsenkrebs und die Symptome

Zu den wenigen, auffälligeren Symptomen zählt laut Faß, dass sich die Haut – auch die Bindehaut – der Betroffenen in bestimmten Fällen gelb färbt: „Wenn der Tumor im Kopfbereich der Bauchspeicheldrüse sitzt, was relativ oft vorkommt, haben die Patienten in der Regel eine höhere Heilungschance“, so der Experte. Da das Karzinom den Gallengang zudrücken könne, entwickele der Betroffene mitunter eine schmerzlose Gelbsucht.

Prof. Jürgen Faß
Er kennt sich mit Bauchspeicheldrüsenkrebs aus: Prof. Jürgen Faß ist schon seit dem Jahr 2000 im Klinikum Kassel beschäftigt. Inzwischen ist der heute 63-Jährige Chefarzt. Sein Medizinstudium absolvierte er in Aachen. © privat/nh

Werde der Tumor in diesem Bereich größer, könne er dazu führen, dass der Magenausgang eng werde. Es komme zur Magenausgangsstenose: „Das heißt, dass die Patienten nach dem Essen erbrechen“, beschreibt der Experte ein weiteres Anzeichen.

Risikofaktoren bei Bauchspeicheldrüsenkrebs?

„Es gibt Untersuchungen bezüglich der Risikofaktoren: Rauchen, Übergewicht und starker Alkoholkonsum zum Beispiel können den Krebs begünstigen, aber auch eine chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung“, so der zweifache Familienvater Faß. Leider wisse man noch relativ wenig darüber. 

Es gebe auch keine Vorsorgeuntersuchungen wie beim Darmkrebs, bedauert er. „Das ist auch der Grund, warum die Behandlungsergebnisse heutzutage noch relativ enttäuschend sind.“

Wo liegen Schwierigkeiten bei der Diagnose von Bauchspeicheldrüsenkrebs?

Die meisten Betroffenen dieser Krebsart seien 60 Jahre und älter. „Wir haben jedoch auch relativ junge Patienten. Hier ist das Problem, dass bei ihnen zunächst häufig niemand an Bauchspeicheldrüsenkrebs denkt“, sagt Faß. Selbst bei einer Magenspiegelung könne dieser Tumor zunächst nicht gesehen werden. 

Beim Verdacht auf Bauchspeicheldrüsenkrebs erfolge die genauere Diagnostik durch einen Gastroenterologen unter anderem mithilfe bildgebender Verfahren (Kernspin- oder Computertomografie), der endoskopischen Entnahme einer Gewebeprobe und der diagnostischen Operation durch einen Chirurgen, erläutert der erfahrene Arzt.

Operation und Chemotherapie bei Bauchspeicheldrüsenkrebs

Sollte sich im Rahmen der Untersuchungen herausstellen, dass es sich um ein Pankreaskarzinom handelt, das noch nicht gestreut hat und sich in gesundem Gewebe befindet, wird es laut Prof. Jürgen Faß möglichst vollständig chirurgisch entfernt. Gelinge diese Operation, sei das die beste Voraussetzung für eine mögliche Heilung, so der Chefarzt. 

Nach der Operation erfolgt dann grundsätzlich eine milde Chemotherapie. In einigen Fällen kann zunächst eine Vorbehandlung sinnvoll sein, um den Tumor zunächst zurückzudrängen und anschließend operativ zu entfernen. 

Pankreaskarzinome werden derzeit jedoch oft erst gefunden, wenn sie durch eine Operation nicht mehr komplett entfernt werden können, weil bereits Metastasen vorliegen. In diesen Fällen werde dann meistens mithilfe einer kombinierten Chemotherapie versucht, zumindest das Wachstum des Tumors zu verlangsamen und Beschwerden zu lindern, erklärt Mediziner Faß.

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Bauchspeicheldrüsenkrebs-Früherkennung und Vorsorge

Quelle: https://www.krebsgesellschaft.de/

BAUCHSPEICHELDRÜSENKREBS – FRÜHERKENNUNG UND VORSORGE

Warnzeichen

Karzinome der Bauchspeicheldrüse gehören zu den Krebserkrankungen, die im frühen Stadium nur selten Beschwerden machen. Diese wiederum sind nicht besonders charakteristisch, das heißt sie können andere, vergleichbar harmlose Ursachen haben. Meist lassen die Symptome nicht unmittelbar an eine Krebserkrankung der Bauchspeicheldrüse denken.

Patienten, die an einem Pankreaskarzinom leiden, klagen über folgende unspezifische Beschwerden:

  • Gewichtsverlust in rund 90 Prozent aller Fälle
  • Schmerzen im Bauchbereich oder im Rücken bei etwa 80 Prozent der Erkrankten
  • Gelbsucht (ca. 70 Prozent)
  • Appetitverlust und Übelkeit (40 – 50 Prozent)
  • neu auftretender Diabetes mellitus (15 Prozent)
  • Erbrechen (15 Prozent)


Außer der sorgsamen Beachtung der beschriebenen Beschwerden und Kontrolle durch den Arzt gibt es beim Bauchspeicheldrüsenkrebs noch keine Möglichkeit, ihn frühzeitig zu erkennen – es sei denn, man bittet den Arzt direkt um eine zielgerichtete Untersuchung auf Pankreaskrebs hin. Der überwiegende Teil der Untersuchungsmethoden ist nicht oder nur wenig belastend, ihre Aussagekraft allerdings leider im Frühstadium begrenzt.

Da Pankreaskarzinome häufig erst im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert werden, sollte man bei Auftreten der erwähnten unspezifischen Beschwerden umgehend den Arzt aufsuchen. Gerade beim Bauchspeicheldrüsenkrebs ist es wichtig, dass der Tumor rechtzeitig erkannt wird. Je früher man ihn entdeckt, umso größer sind die Heilungschancen.

Was tut der Arzt?

Die Bauchspeicheldrüse liegt tief im Körperinneren und ist nicht zu ertasten. Daher nimmt der Arzt Hilfsmittel zur Hand, um ein Karzinom auszuschließen. Dazu gehören vor allem ein Bluttest, die Ultraschalluntersuchung und die Computertomographie. Am deutlichsten lässt sich ein Pankreaskarzinom jedoch in mittels einer endoskopischen Sonographie erkennen. Eine endoskopische Sonographie ist nichts anderes als eine Ultraschalluntersuchung im Mageninneren. Die Untersuchung wird genauso durchgeführt wie eine Magenspiegelung mit dem Unterschied, dass statt einer Kamera ein dünner Schlauch mit einem Ultraschallkopf durch die Speiseröhre in den Magen eingeführt wird.
Daneben gibt es eine Reihe weiterer diagnostischer Methoden wie die Suche nach Tumormarkern, Endoskopie (Spiegelung von Magen, Zwölffingerdarm, Bauchspeicheldrüsen- und Gallengang) sowie Computer- und Kernspintomografie. Die erstgenannten Untersuchungsverfahren reichen jedoch in der Regel aus. Eine Scheu vor möglicherweise unangenehmen oder gar schmerzhaften Untersuchungen sollte deshalb nicht davon abhalten, im Verdachtsfall den Arzt zu konsultieren oder deswegen einen Arztbesuch hinauszuschieben.

Schildern Sie Ihrem Arzt zunächst ausführlich Ihre Beschwerden. Der Arzt wird auch ihre Vorerkrankungen, ihre Medikation und Lebensgewohnheiten erfassen. Dies ist die Grundlage für alle weiteren Untersuchungen.

(red)


Quellen: 
[1] Leitlinienprogramm Onkologie: S3-Leitlinie zum exokrinen Pankreaskarzinom, Langversion, Version 1.0 – Oktober 2013. Online verfügbar unter http://leitlinienprogramm-onkologie.de/uploads/tx_sbdownloader/LL_Pankreas_OL_Langversion.pdf
[2]Voigtländer, T., Lankisch, T.,Grenacher L., Mayerle, J.; Diagnostik bei Pankreas- und Cholangiokarzinomen, Der Onkologe, Springer Medizin 2015, DOI:10.1007/s00761-015-2928-y
[3] Leitlinienprogramm Onkologie: Krebserkrankung der Bauchspeicheldrüse. Ein Ratgeber für Patientinnen und Patienten. 2. Auflage, Dezember 2014. Online verfügbar unter
http://www.krebshilfe.de/fileadmin/Inhalte/Downloads/PDFs/Leitlinien/PLL_Bauchspeicheldruese_WEB.pdf

Fachliche Beratung
Prof. Hohenberger
Chirurgische Klinik mit Poliklinik der Universität Erlangen-Nürnberg

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