Exportation

Heute ist der 19. Mai 2020. Vor einigen Tagen sollte der Chemoport gespült werden. Aber nach mehreren Versuchen wurde festgestellt, dass der Port nicht mehr funktioniert. Also gab es nur eine Variante – den Port herauszunehmen. (Explantation/Exportation)

Also gab es das übliche Vorgespräch, Blutuntersuchung usw. Mein Chef war nicht sonderlich begeistert aber es half ja nicht.

Heute 06.30 Uhr Anmeldung. Alles verlief problemlos. Brust rasieren, OP- Hemdchen, Kopfhaube,Beruhigungstablette. Dann ab In den OP. Dort gab es auch keine Wartezeiten. Nach 20 Minuten war das Teil entfernt. Ein paar Stiche, ein Pflaster und fertig. Zurück auf Station und noch ein bisschen schlafen. Nach dem Mittagessen geht’s es wieder nach Hause.

  • Der Schnitt wurde mit ein paar kleinen Stichen vernäht und gestrippt. Die Fäden lösten sich selbst aus.
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1 Antwort zu Exportation

  1. Schalck sagt:

    Im Nachhinein noch eine Bemerkung:
    ja, es war keine große Sache, aber man sollte unbedingt beachten, dass der Port regelmäßig gespült wird. (immer nach ca. 3 Monaten). Bei mir war letztendlich der Port verstopft. Wenn sich so eine Verstopfung löst kann dieser Pfropfen in den Blutkreislauf gelangen und so eine Embolie bilden. Also BEACHTEN !!!

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