Sport

Allgemein ist ja bekannt, dass sportliche Aktivitäten für den gesamten Körper sehr wichtig ist. Und das trifft meiner Meinung nach auch für einen an einem Tumor erkrankten Menschen zu. Allerdings muss man dabei beachten, dass die Leistungsfähigkeit während einer Chemotherapie extrem nachlässt. Trotzdem ist es wichtig, den Leistungsabfall möglichst gering zu halten. Gerade während der Chemo sollte man versuchen, sich an der frischen Lust zu bewegen. Zum Beispiel mit leichten Spaziergängen, die nicht allzulang sein müssen. Außerdem hilft diese Bewegung gegen das bekannte Fatigue-Syndrom (extreme Müdigkeit) welches oftmals als Nebenwirkung der Chemo zu beobachten ist. Bis zu meiner Erkrankung war ich sportlich sehr aktiv. (Radfahren, Volleyball, Inliner fahren, Extremhindernislauf wie Braveheartbattle, schwimmen)

Nach der Operation konnte ich es gar nicht erwarten, endlich wieder aufs Rad steigen zu dürfen. Ich habe mit kleinen Fahrten wieder angefangen und mich dann gesteigert. Auch bin ich wieder ins Schwimmbad gegangen. Die eigenartigen Blicke auf die Beule, unter welcher sich der Chemoport befand, habe ich gar nicht mehr wahrgenommen. Aber auf Grund des Ports habe ich nach der OP keinen Hindernislauf mehr absolviert, auch habe ich kein Volleyball mehr gespielt, da ich Angst hatte, dass ein hart geschlagener Ball auf den Port trifft.

Hauptsächlich habe ich mich auf Rad fahren konzentriert. Und da macht mir sehr sehr viel Spaß. Ich habe mir ein E-Bike gekauft und damit macht es sogar noch mehr Spaß.

Insgesamt bin ich seit dem Zeitpunkt nach der Operation rund 12.000 km mit dem Rad gefahren. Das folgende Bild zeigt die Aktivitäten im Zeitraum vom 08.04.2018 bis zum Mai 2020.

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